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Modellflugverein Reinickendorf e.V.

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Boulton Paul P.111

Als Stefan, Mario und Karsten vom EDF - Treffen aus Hamburg zurück waren, schlummerte bei ihnen der Gedanke, die dort vorgeflogene Boulton Paul zu bauen, irgendwann einmal.

Dass es aber auf einmal so schnell gehen sollte, das hat keiner geahnt. Stefan nahm sich ein paar Tage Zeit und konstruierte, an seinem PC, die ersten Merkmale der Boulton, das Ergebnis sah dann so aus.

Aber es sollte nicht nur bei dieser 3D-Konstruktion bleiben. Als nämlich Mario, Jan und Karsten von dieser Aktion informiert wurden war klar, jetzt wird die Boulton auch gebaut.

Gesagt getan, und so ließen die ersten Teile nicht lange auf sich warten. Stefan stellte auf seiner heimischen Fräse die ersten Rumpfteile her und verteilte diese. Hier ein kleiner Ausschnitt von den Rumpfspanten.

 

 

Zwischenzeitlich verschickte Stefan die ersten Bauzeichnungen, so z.B. vom Leitwerk, der Tragfläche und so manch anderem Zubehör. Klar, dass Stefan auch gleich mit dem Bau der Boulton loslegte, mußte er als Kontruktuer doch als erster sehen, ob alle Teile zu - und aneinander paßten. Aber irgendwann kam auch Stefan nicht mehr weiter, es mußten die Kerne für die Tragfläche her. Und so traf man sich zum allgemeinen Styroschneiden.
Als erstes wurden die einzelnen Flächenhälften von Jan und Mario angezeichet.
 

 

Für den groben Zuschnitt waren dann Karsten, Stefan und Mario zuständig.
 

 

Während man das Styro stückelte, überprüfte Jan die Schneiderippen und gemeinsam mit Mario wurden diese dann ein wenig veredelt.
Danach ging es dann los, dass große Geschneide mit dem heißen Draht begann.

Stefan und Mario waren nach ein paar Schnitten mit der “Styrosäge” ein eingespieltes Team und so wurden auch im Laufe der Zeit die Schnitte immer besser.

 

 

Da uns für diese Tätigkeit leider kein stabilisiertes Netzteil zur Verfügung stand, wurde alles über Funk gesteuert. An einem alten Bürstenregler wurde der Schneidebogen angeschlossen und mit einem 10er Pack Akkus versehen. Die Regelung übernahm dann Karsten mit seiner Funke.
 

 

Ein astreiner Schnitt, oder wie sonst sollte man das nennen?
Nachdem die erste, ordentliche Fläche geschnitten war, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und paßten diese an Stefans Urmodell an.
 

 

Sieht doch 1A aus, oder watt.
 

 

Der große Meister (Stefan) war jedenfalls sehr zufrieden mit unserem Ergebnis und gönnte sich daraufhin erst einmal ein Bierchen und nicht nur er.

Ein schöner und erfolgreicher Abend ging zu Ende und von nun an muß jeder in seinem Stübchen oder Keller weiter an der Boulton basteln.

Wie es weitergeht, dass seht ihr hier.